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Es werden Posts vom Juli, 2010 angezeigt.

Über ribisln und honigbeeren

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Jetzt ist die herrliche zeit wo uns „die früchte in den mund wachsen“. Zugegeben, sie wollen zuerst gepflückt werden vor dem geniessen, daher stimmt „von der hand in den mund leben" wohl eher.
Im Juni waren die weissen ribisl (= johannisbeeren) reif, die vor jahren aus dem garten einer freundin zu uns in einen der wilderen gartenteile zogen. Ich mulche mit (laub)kompost, laub und gejätetem und schneide nach der ernte altes holz aus. Mehr pflege bekommen die sträucher nicht. Nichts desto trotz tragen sie jedes jahr genug für's reichlich naschen und für gemischt belegte obstkuchen. Die früchte sind relativ gross, und süss mit angenehmer säure.
Jetzt reifen gerade erstmalig früchte der vor zwei jahren gepflanzten roten ribisel ‚Rovada‘ (Ribes spicatum x Ribes multiflorum, nicht Ribes rubrum, siehe Kommentar). Obwohl sie sehr gross und hochrot sind, schmecken sie nur mittelmässig, was am  halbschattigen standort liegen kann. Auf die entwicklung des geschmacks in den …