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Es werden Posts vom Januar, 2011 angezeigt.

Die Arche im Kamptal

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Dieser tage stöberte ich im Arche Noah* sortenhandbuch, in dem als erhalter tätige vereinsmitglieder samen alter kultur- und nutzpflanzen zum selbstkostenpreis (in kleinmengen) anbieten - es ist nämlich hoch an der zeit gemüsesamen zu bestellen.

Meine gedanken aber sind aus dem schneekalten winter zurückgeschweift zum sommernachmittag im alten barockgarten von Schloss Schiltern im Kamptal, in dem der verein seinen schau- und vermehrungsgarten betreibt.

Durch das schmiedeeisene eingangstor ein paar stufen hinauf öffnet sich der blick in einen grossen ummauerten garten, behutsam revitalsiert, aber nicht durch übereifrige sanierung um seine seele gebracht. Gerade aus lockte wie jedesmal der reizende barockpavillon, der auch mein ziel war, wir trafen uns hier zum schnitt- und veredelungskurs.


Mich fesselte nicht nur die fähigkeit des kursleiters Roland Gaber, gleichzeitig seine nächsten schnitte zu überlegen und diese seine überlegungen den zuhörerInnen verständlich zu vermitteln, ich …

das mythische vogeltier ...

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...  wacht unermüdlich im hintergrund:


Ein gefällter ringlottenbaum, der umgedreht in der wiese auf die weitere verarbeitung wartet (und an den körper eines tieres erinnert) ...

....einige rostige gegenstände aus eisen - eine sehr alte bügeleisenablage, das skelett eines fahrradsattels, ein ausgedienter laubrechen - die im fundus ihrer verwendung harren ....
ergeben einen gartenwächter, oder ein fabelwesen, oder ein mythisches tier, oder öko-kitsch, was immer Sie assoziieren ...
Zu jeder jahreszeit ein vertrauter fixpunkt in einem sich änderndem umfeld.


Kosten: warten bis sich passende materialien zusammengefunden haben, die ideen dreier menschen, ca. 2 stunden arbeitszeit.
fröhliches garteln! Brigitte
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