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31.05.11

weil so viele besucher gefragt haben...

... heute kurze beschreibungen
  1. der blumenbeuteln aus kaffeesackerln (=kaffeetüten) in der dekoration vom K.i.G. stand bei der Raritätenbörse im Botanischen Garten Wien mitte April, und 
  2. der befestigung der tontöpfchen in der K.i.G. dekoration für die Gartentage Schlosshof mitte Mai.

Die dekoration für die raritätenbörse mitte April sollte frühlingsmässig bunt sein. Es gibt ja um diese zeit viele vorgezogene blumen, die, nach dem monochromen winter, heiss ersehntes farbfutter für die augen bieten. Da in einem mehrköpfigen haushalt genug kaffee geschlürft wird, konnten wir (um bei der wahrheit zu bleiben, eigentlich der liebe klassen-primus) jede menge der bunten kaffeesackerln vom EZA kaffee sammeln. Zwei wochen vor der Raritätenbörse haben wir (danke an die floristen-verwandtschaft)


  • zuerst die namen der kaffeesorten mit schwarzem stift übermalt - die schrift war doch zu auffällig.
  • dann die ränder der sackerl umgekrempelt (damit's stabiler war), löcher reingestanzt, und den haltedraht durchgefädelt.
  • Nach dem einfüllen von Liapor (oder blähton etc.; das material sollte nicht zusammensacken und leicht sein) als drainageschicht und wasserreservoir
  • kamen zu guter letzt die pflanzen in das sackerl.   


Die füllhöhe des blähtons ergab sich aus der höhe der topfballen der eingesetzten pflanzen, war meist fast bis zur mitte (siehe rechts in bild die weisse linie zwischen bild und schriftfeld). Da nur eine kurzfristige verwendung geplant war, gab es keinen überlauf.
Für längere verwendung würde ich in die sackerl löcher bohren, damit überschüssiges wasser ablaufen kann. Knapp unterhalb des wurzelballens, so bleibt der bereich unterhalb der löcher das wasserreservoir. 






Die dekoration für Schloßhof sollte viel weiss, silber und naturmaterialien enthalten, um die farbgebung im vorhof des Meierhofs aufzunehmen, und auf die lokalität einzugehen - Orangerie und Meierhof als orte, an denen (nutz)pflanzen (vor)gezogen wurden, und das nicht in plastik.
Dankeswerter weise hatte ich bei der raritätenbörse jede menger kleiner, teilweise sehr alter, tontöpfe geschenkt bekommen (danke G.& E.), die sich fürs befüllen mit graulaubigem oder weisspanaschiertem grün eigneten.
 
Die halterung bestand aus abschnitten vom strauchschnitt (nobelblasse hartriegelzweige, selbstverständlich), die ich auf langen, festen silberdraht gedrahtet habe. Diesen dann von unten durch das abzugsloch gefädelt, fertig war die halterung. Mit dem draht konnte ich die töpfchen dann an den weissgefärbten weidenruten befestigen.

Die wahl der tontöpfchen erwies sich übrigens auch in anderer hinsicht als sehr glücklich: während der drei tage war es sommerlich warm, in so kleinen töpfen kommt es da leicht zur überhitzung der wurzeln. Da ich die töpfe vor dem transport nach Schlosshof über nacht im wasserbad zum vollsaugen stehen hatte, war der ton durch und durch feucht. Durch die verdunstung blieben topf (und wurzeln) immer kühl. Ich musste nur genug nachgiessen, um den ton immer feucht zu halten.



fröhliches garteln wünscht 

Kommentare:

  1. Das ist eine super Recycling-Idee!
    VG
    Elke

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  2. superideen habt ihr immer wieder !!!!
    ...und die silberwedeln aus m üllers geschäft sind auch noch in verwendung ;-)))
    lg.mischa

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  3. @Elke, Sanspareil: danke sehr :)
    @mischa: dito und stimmt, das sind die müllerschen silberwedeln ;))

    lg, brigitte

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Die Bloggerin

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  • gärtnerin ... alles bio und natürlich und wild, ohne herbi-, fungi- und sonstige -zid erfahrungen ... daher voller Leben und Stimmen und Gerüche
  • weiterverwenderin von altem oder entsorgtem (auch im garten) und von gestaltung und design (fast) so begeistert wie vom gärtnern.
  • garten- und pflanzenfotografin (Getty Images Contributor)
  • berufung als gartentrainer andere mit begeisterung für's garteln anstecken und unterstützen.