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23.01.12

Sub rosa ist gut munkeln...

Rosenbogen
 ... aber nicht wenn die Rosenzweige beim Durchschreiten des Rosendurchgangs das Gesicht zerkratzen. Unseren Sitzplatz unter dem 90jährigen Walnussbaum erreichen wir am schnellsten durch einen Rosenbogen, auf dessen einer Seite die Austinrose 'Tradescant' sich eifrig gen Himmel streckt. Auf der anderen steht eine bald 50jährige Hundsrose, die auch den Umbau des Hauses überlebt hat. Gehalten wurde das üppige Geranke (es gibt da auch eine Clematis campaniflora) bis Ende des vorigen Winter durch einen übriggebliebenen Blitzableiter, der aber nicht stabil genug war. D.h. wir mussten beim Durchgehen immer den Kopf einziehen:
Rosenbogen vorher, zu nieder
Nach dem Winterschnitt gab es zwei gebogene Hollerstämme, lang genug und bis ziemlich weit oben astfrei. Daraus baute der Klassenprimus (der schon hier eine wichtige Rolle spielte) den  stabilen Rosenbogen, den Ihr im ersten Bild seht.

Am oberen Ende jeweils bis zur Mitte abgeflacht, sind die beiden Stämme durch ein geschwungenes, gespaltenes Aststück zusammengehalten.







Unten haben die Stämme einen kräftigen Drahtdorn (der Blitzableiterrest!), mit dem sie im Boden (der an der Stelle auch mit Kieseln durchsetzt ist) stecken. Als Nässeschutz gegen aufsteigende Nässe bekamen dachten wir zuerst an halbe Dachziegel (=Dachpfannen)

die waren aber nicht stabil genug und sind schon beim Probeaustellen unter der Belastung gebrochen. Die Platten jetzt verwendeten Platten (Betonreste) halten seit vorigen Frühling problemlos alle Belastungen aus
Wir können jetzt also unter den blühenden Rosen durchgehen
ohne gleich zur Ringelblumensalbe greifen zu müssen.


Materialaufwand: 2 Hollerstämme, 4 Edelstahlschrauben mit Mutter, Betonplattenreste, Draht(?) mit Durchmesser 8mm+

Fröhliches Garteln!

Kommentare:

  1. Wow, Brigitte, das ist mal ein kreativer und noch dazu wunderschöner Rosenbogen! Was für eine tolle Idee und durchdachte Umsetzung!
    Liebe Grüße, Margit

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  2. Das ist wirklich eine kreative, stabile Lösung.
    Besonders freut es mich natürlich für die alte Hundsrose, die sieht auch wirklich umwerfend aus.
    VG
    Elke

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  3. Liebe Brigitte,
    das sieht toll aus. Die dicken Stämme passen ganz hervorragend zu der üppig bewachsenen Gartenecke.
    Grüße aus dem Horrorgarten

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  4. @Margit: danke für die rosen ;)
    @Elke: die rose ist auch jetzt im winter ein traum, übersät mit hagebutten. Gegen ende des winters sind die d a s vitamin-c-zuckerl.
    @anja: es ist eindeutig eine verbesserung, genau.

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Die Bloggerin

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  • gärtnerin ... alles bio und natürlich und wild, ohne herbi-, fungi- und sonstige -zid erfahrungen ... daher voller Leben und Stimmen und Gerüche
  • weiterverwenderin von altem oder entsorgtem (auch im garten) und von gestaltung und design (fast) so begeistert wie vom gärtnern.
  • garten- und pflanzenfotografin (Getty Images Contributor)
  • berufung als gartentrainer andere mit begeisterung für's garteln anstecken und unterstützen.