Blütentrocknen Minianleitung...

... weil die Veilchen blühen und eine liebe Kundin (und mittlerweile Freundin) gefragt hat, wie das einfach geht. Die getrockneten Veilchenblüten gebe ich übrigens im Winter in den Hustentee.

Ich nehme ein flaches Tablett oder einen flachen Teller o.ä. Jedenfalls etwas mit sehr niedrigem Rand, und breite Haushaltsrolle, oder Zeitung ein.
Die Blüten lege ich möglichst vereinzelt auf, d.h. so, dass keine übereinander liegen.

Hier sind noch Hyazinthenblüten und Gänseblümchen zu sehen. Ich wollte wissen, wieviel langsamer sie trocknen.
Dann kommt das ganze (langsam bewegen, so gibt es einen Blütenschauer) auf einen Kasten in einem dünkleren Raumeck.
Veilchen sind schon innerhalb weniger Tage trocken.

Bei Rosen funktioniert es ganz ähnlich
Die Blütenblätter zupfe ich ab
und lege sie in einer möglichst dünnen Schicht auf. Da ich da meist mehr trockne, verwende ich dafür ein sehr weites und flaches geflochtenes 'Teil' mit recht engen Maschen, dass ich vor vielen Jahren einmal bei einem Flechtwarenspezialisten gefunden habe. Es meine, es käme aus (Ost?)Asien**.
Holler oder Mädesüss trockne ich genau gleich, schneide aber die dicken Stängelteile der Blüten weg, damit sie gleichmässig trocknen (siehe orange Linien)

Die Blütentrocknerei funktioniert so seit vielen Jahren mit zufriedenstellendem Ergebnis: der Duft der Blüten erhält sich sehr gut.

Wie macht Ihr das?

trockenraschelnde Grüsse
Brigitte

** Interio hat gerade solche flachen Flechtschalen, siehe erstes Bild in diesem Post (2014-04-03) 

Kommentare

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