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07.06.15

K.i.Gartenreminiszenzen April 2015


Der April macht alles grün.
Jedes Jahr überrascht mich der Ansturm, fasziniert mich das Tempo mit dem der noch weitgehend fahle Garten mit grünen Akzenten sich in eine grüne Oase mit bunten Highlight verwandelt. Es spriessen nicht nur die Blätter, es bunten nicht nur die Blumen - auch die Menschen kommen aus ihrer Winterruhe.

Die 'Ah' und 'Oh' Pflanzen des Monats:
ich habe Sommertürchen  (Leucojum aestivum, unten im Bild 1. Reihe links) entdeckt! Ich wusste gar nicht mehr, sie gepflanzt zu haben. So kommt frau zu einem netten Ostergeschenk. Sie stehen neben einer niedrigen Bruchsteinmauer. haben nur vormittags Sonne.
Vom Stauden Glück Stand auf der Raritätenbörse in Wien kommt die leuchtenrote Schlüsselblume (Primula veris 'Red Strain'). Sie kam in beste, hellrote und gelbe Gesellschaft, ich hoffe auf Sämlinge. Volle Sonne, guter Wasserabzug.
Yeah 1, der namenlose Storchschnabel mit schwarzroten Blättern (Geranium wahrscheinlich maculatum 'Espresso'), 2014 am Tauschmarkt bekommen, treibt wieder aus. Ein (niedrige) Pflanze näher zum Garten des Roten Laubs. Er hat im Mai violettblaue Blüten. Volle Sonne, sehr guter Wasserabzug.
Yeah 2, die Buschwindröschenansiedelung (Anemone nemorosa) unter den Haseln an der Grenze hat funktioniert. So der Garten will (und er will oft) werden die zarten Blüten einmal auf grösserer Fläche zur Seite nickend in den Garten schauen.

Liebe Gärtnerfreunde kamen auf einen entspannten Besuch vorbei. Im April heisst es die guten Stunden nutzen, meist gibts noch keine Gelsen (=Stechmücken), die später die Verweildauer auf der äusserst bequemen alten Wippliege sehr verkürzen. Dafür schon genug Blüten für die farbenfrohe Küche.

Die Fotopirsch-Saison hat gestartet. Wenn nur das Bestimmen nicht oft so aufwändig wäre.....
Ein Schnecklein auf seinem Weg von hier nach dort, aber welches genau...

raschwandelnde Grüsse
Der Garten: 
Schwarzerde | pH Wert 7,5 bis 7,7 |  windig | Grundwasser 1-2m Tiefe | 500-600mm Jahresniederschlag

Kommentare:

  1. Ah, noch jemand, der im Frühling nicht mit den Posts hinterherkommt ;-)

    Das weiße Buschwindröschen braucht leider doch einiges an Zeit, die Blauen noch länger. Nur das gelbe Windröschen erobert recht schnell viel Fläche und kann irgendwann lästig werden, wenn man ihm im Frühjahr nicht genug Entfaltungsraum einräumt …
    LG Silke

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    1. danke für den hinweis, liebe Silke - sie sind also zurückhaltend wie die leberblümchen? Alle jahre ein neuer sämling...oder zwei.

      Die gelben hab ich noch nirgends ausgepflanzt, da wir winterlinge haben. Wäre aber sicher eine hübsche ergänzung.

      lg, Brigitte

      PS: platz fürs ausbreiten der gelben hätten wir.

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  2. Nein, Leberblümchen brauchen viel länger. Aber ich glaube, bis bei uns im Garten aus 2 oder 3 Buschwindröschen mal so ca. 30cm große Flächen im gut gemulchten Boden wurden, brauchte es bei den weißen Blümchen doch fast 8 bis 10 Jahre je nach Standort. Und aus den blauen Buschwindröschen sind aus 2 Töpfen nach etwa 15 Jahren jetzt etwa 80cm geworden. Die gelben Windröschen sind da wesentlich schneller. Besonders schön ist auch das hellgelbe - nur leider ist das bei uns bei den Schnecken besonders beliebt …
    LG Silke

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    1. das klingt ja gar nicht so schlecht Silke. Ich habe sie auf meiner inneren liste, sobald ich sie wo sehe, sie jemand abgibt, nehme ich sie freudenstrahlend und hole sie in den garten. Ist vor allem bei denen deren knollen leicht austrocknen (stichwort winterling) viel besser. Und ich bestelle jeden sommer von ein oder zwei arten eine grosspackung knollen/zwiebeln/rhizome.

      Und jetzt überlege ich, wo ich die gelben ansiedele. Und die blauen.

      lg, brigitte

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Die Bloggerin

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  • gärtnerin ... alles bio und natürlich und wild, ohne herbi-, fungi- und sonstige -zid erfahrungen ... daher voller Leben und Stimmen und Gerüche
  • weiterverwenderin von altem oder entsorgtem (auch im garten) und von gestaltung und design (fast) so begeistert wie vom gärtnern.
  • garten- und pflanzenfotografin (Getty Images Contributor)
  • berufung als gartentrainer andere mit begeisterung für's garteln anstecken und unterstützen.