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Gärten und Parks im weitesten Sinne (landscape designs) werden von John Hill, Autor des Buches '100 years, 100 landscapes' zu meiner Freude mit Fotos illustriert, die ich vor einigen Jahren in Paris gemacht habe. Und es sind genau die Gärten. die mir damals von denen die ich besuchen konnte, am besten gefielen:
1958 Garden of Peace, Isamu Noguchi, UNESCO Paris
 1992 Parc Andre Citroen, Paris

Zu beiden Gärten habe ich auf Flickr Alben online, in denen Hill auch die ausgewählten Fotos entdeckt hat: Garden of PeaceParc Andre Citroen.
Hill, Architekt, Historiker greift das Thema Zeitreise in Jahresschritten wieder auf - sein erstes Buch dieser Art beschäftigte sich mit Häusern.
In diesem vor kurzem erschienen Buch aus dem renommierten Prestel-Verlag werden auf jeder Doppelseite ein besonders einflussreiches oder charakteristisches landscape design der letzten 100 Jahre vorgestellt. Die Reise durch Zeit und Raum (Schwerpunkt sind aber Nordamerika und Europa) beginnt 1917 mit Filoli in…

Schwammerl

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Am kommenden Wochenende wirds nach Pilzen riechen in Wien. Im Botanischen Garten gibt es Schwammerltage. Alles Wissenswerte über diese Lebewesen in einer Ausstellung, 200 Pilzarten werden gezeigt. Und für Interessierte werden selbstgepflückte Schwammerl bestimmt!

Ein paar kenne ich ja, essbare wie den Schwefelporling
oder diese Röhrlinge, hier fürs Trocknen vorbereitet
Und das ist ein Schopftintling, ganz jung essbar
Und dann gibts die, die aus der Wiese wachsen


und die, die Bäume zersetzen das ist der Pilz der gerade die Birken stark dezimiert  und die, die Früchte zersetzen, wie Monilia

Soviele, deren Namen ich nicht kenne (denn ich habe noch viele Fotos im Archiv) - ich sollte meine Pilzfotos ausdrucken und zu den Schwammerltagen pilgern. 

herbstliche Grüsse
Brigitte

PS: Beratung gibz auch - z.B. wie frau zu Hause Speisepilze zieht

Zeitsprung: 100 Jahre, Justizpalast + Grete-Rehor-Park

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100 Jahre liegen zwischen den Fotos. Dazwischen hat der Justizpalast, seitlich der Ringstrasse neben dem Parlament gelegen, gebrannt*. Das gewölbte Dach des Mitteltrakts wurde so nicht mehr aufgebaut.
Und wir sehen zwei Bepflanzungsvarianten: einerseits die Farbopulenz der (späten) Ringstrassenära und eine der jetzt sehr oft angelegten (pflegeleichteren) Präriepflanzungen. 



Es stellt sich hier, wie so oft die Frage nach dem Gestaltungsziel.
Die Bepflanzung kann das Bauwerk im Stil der Neo-renaissance kongenial ergänzen - was die Beete um 1913 mit ihren Parterremuster zweifellos besser getan haben als die jetzige Präriepflanzung. Oder sie kann einen zeitgemässen Kontrapunkt bilden, auf geänderte Bedürfnisse eingehen (naturhafter, weniger Resourcenverbrauch, moderne Gestaltungsprinzipien aufgreifen).

Was gefällt euch besser, kennt ihre gelungene Beispiele vor allem für Variante zwei - zeitgemässer Kontrapunkt.


 neugierige Grüsse
Brigitte

* während der Unruhen in Ö 1927

Violettes Meer - Purpur-Koenigskerzen, ganz viele

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Eine Böschung voller Purpur-Königskerzen (Verbasum phoeniceum) hat mir Karl Hillebrand (pflanzenexperte-hillebrand.at) neulich gezeigt,

Das hat mich sehr beeindruckend, denn im allgemeinen kommen sie nur vereinzelt vor. Am Ortsrand von Neusiedl am See im Burgenland allerdings waren sie nicht nur in Mengen, sondern auch an ganz unerwarteter Stelle zu sehen. Von richtigen Standort aus wirkt die Umgebung richtig idyllisch.
Hinter Karl, dort wo die Wiese dunkel wirkt, ist ein tiefer Einschnitt. Hier testen viele Autofahrer (aber wenige _innen) wie schnell es sich auf der vielbefahrenen Strasse zwischen Jois und Neusiedl fahren lässt. Hinter meinem Standort ist ein McDonalds und ein Industriegebiet angesiedelt.

Die Böschung zwischen Strasse und McDonalds war übersät mit Violetten Königskerzen in violetten und, gelegentlich, sanften Rosatönen. Weisse habe ich keine gesehen.

Die zweijährige Pflanze braucht für's Gedeihen und Versamen (halb)trockenen Boden mit ausreichend Sonne (die hier …

Langenloiser Staudentage 2017

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Mit meinem jährlichen Bericht von den Langenloiser Staudentagen melde ich mich von meiner langen Blogpause zurück. Ich bin frohen Mutes, dass nicht nur die Sonne wieder an Kraft, die Tage an Länge und die Vegetation an Fahrt gewinnt, sondern auch meine Blogaktivitäten.
Gleich der erste Vortrag über die Schirm- und Flachrohrbambussichtung (Fargesia bzw. Phyllostachys in Arten und Sorten) an der Gartenbauschule Schönbrunn von Jürgen Knickmann war mir Bestätigung, dass ich meine Kundinnen und Kunden zu recht davor warne, Bambus zu setzen - vor allem ohne genaue Sortenkenntnis. Denn viele brauchen wirklich massiven Wurzelschutz (bis in 1m Tiefe!!), und auch bei Fargesia-Sorten ist mensch gute beraten, einen Wurzelschutz zu installieren.
 Gut abgeschnitten haben in der Sichtung F. murielae: winterhart, tlw. Neigung zu Blattrollen im Sommer (wässern!), je nach Sorte bis 3m hoch. Von den erwähnten mit sehr gut bewerteten Sorten ist 'Jumbo' öfter im Handel zu finden. 'Bimbo' n…

Valentinsgrüsse

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sonnig, aber so kalt dass gerade nicht viel im Garten blüht. Daher gibt es heuer ein paar Primeln für Euch zum Valentinstag

Brigitte